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Vergütungsregulatorik und ihre Umsetzung im Fokus

20. April 2015, Event-Rückblick Deutschland

 

Rückblick: 5. Deutsches Experten Forum Banken 2015 der hkp/// group am 14. April 2015 in Frankfurt am Main

 

Frankfurt, 20. April 2015. Am 14. April 2015 fand im Frankfurter Jumeirah Hotel das fünfte Deutsche Experten Forum Banken statt. Rund 125 Experten und Entscheider aus dem HR- und Vergütungsmanagement von Finanzdienstleistern und Banken waren der Einladung der hkp/// group zu dieser Fachkonferenz gefolgt und nutzen die Veranstaltung zum intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausch. Hintergrund des hohen Interesses war ein Programm, das insbesondere die aktuellen unternehmerischen Herausforderungen resultierend aus regulatorischen Vorgaben für Geschäftsmodelle von Banken sowie das HR und Vergütungsmanagement thematisierte und durch hochkarätige Referenten aus Unternehmen und Wissenschaft Impulse bzw. konkrete Beispiele für deren Umsetzung lieferte.

 

„Die hohe Resonanz auf unsere Fachkonferenz hat uns sehr gefreut. Die aufgrund der hohen Teilnehmerzahl notwendige kurzfristige Verlagerung in eine größere Location haben wir gern unternommen. Das Deutsche Experten Forum Banken verzeichnet damit seit Jahren steigende Teilnehmerzahlen und hat sich zur führenden Plattform für den Wissens- und Erfahrungsaustausch zu Themen des Vergütungs- und HR-Managements in der Branche entwickelt“, resümiert hkp/// Managing Partner Michael H. Kramarsch.

 

Der inhaltliche Teil des Deutschen Experten Forums Banken 2015 wurde durch Klaus-Peter Müller eröffnet. In seiner Key Note „Banken im Umbruch“ spannte der Aufsichtsratsvorsitzende der Commerzbank einen Bogen über die zentralen Umwälzungen der Bankenlandschaft und warf einen Blick voraus auf zukünftige Geschäftsmodelle und deren Implikationen für die Unternehmensentwicklung sowie Mitarbeiter und Kunden.

 

Der Key Note schlossen sich zwei Vorträge renommierter Wissenschaftler an. Herr Professor Andreas Engert, Inhaber des Lehrstuhls für bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Wirtschafts- und Unternehmenssteuerrecht an der Universität Mannheim, analysierte in seinem Beitrag die Ursachen der Finanzkrise und die daraus resultierenden Ansätze in der internationalen Regulatorik. Professor Michael Wolff, Inhaber der Professur für Management und Controlling an der Georg-August-Universität Göttingen, thematisierte in seinem Vortrag die neue Governance und Vergütungs-Governance in Banken.

 

Anschließend gab Dr. Hans-Georg Reuter, Vergütungsbeauftragter der Deutschen Bank, einen tiefen Einblick in die Arbeit in einem weltweit operierenden Finanzinstitut. Aus dem Blickwinkel seines Instituts spiegelte er die Herausforderungen dieser durch die Institutsvergütungsverordnung geschaffenen neuen Rolle.

 

Nach dem Lunch hatten die Konferenzteilnehmer die Möglichkeit, sich in zwei Workshop-Runden für jeweils einen Vortrag zu entscheiden. Unter dem Thema „Vergütungssysteme im Spannungsfeld zwischen Arbeitsrecht und regulatorischen Anforderungen“ beleuchtete Dr. Thomas Müller-Bonanni, Partner bei Freshfields Bruckhaus Deringer, zentrale arbeitsrechtliche Implikationen aktueller regulatorischer Vorgaben für die Vergütung in Banken. Insbesondere die Risk-Taker standen hier im Mittelpunkt. Herr Guido Fuhrmann, Managing Director und Head of Corporate Executive Matters bei der Deutschen Bank schilderte in seinem Workshop die Herausforderungen in der Anpassung der Vergütungsphilosophie seines Hauses im Ergebnis aktueller regulatorischer Vorgaben.

 

In der zweiten Workshop-Runde gewährte Frau Brigitte Mrochen, Leiterin Compensation & Benefits bei der DZ Bank AG, in ihrem Praxisbericht Einblicke zu ausgewählten Handlungsfeldern der regulatorisch geforderten Umsetzung in ihrem Haus. Dazu zählte u.a. die Umsetzung der Risk-Taker-Selektion auf Ebene von Einzelgesellschaften wie auch im Gruppenzusammenhang. Mit der Umsetzung der europäischen Alternative Investment Fund Managers Directive (AIFMD) beschäftigte sich Frau Sonja Albers, Direktorin und Bereichsleiterin Konzern-Personal bei Union Asset Management, in ihrem Workshop. Ihr Erfahrungsbericht bei der Umsetzung der regulatorischen Anforderungen aus der Perspektive einer KAG stieß auf reges Interesse nicht nur der anwesenden Teilnehmer mit Asset-Management-Hintergrund.

 

Nach einer Kaffeepause mit intensivem Networking folgten zwei weitere Plenarvorträge. Zunächst stellten die beiden hkp/// Experten Carsten Roth, und Thomas Faltin die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zur organisatorischen Einbettung des Vergütungsbeauftragten in Banken und die generelle Aufstellung von HR vor. In ihrem inhaltlichen Schlusspunkt gaben anschließend Petra Knab-Hägele Carsten Roth eine Zusammenfassung der vergütungsrelevanten Aspekte des aktuellen EBA-Konsultationspapiers aus Sicht von hkp///.

 

Michael H. Kramarsch griff in seinem Schlusswort kurz die wesentlichen Inhalte des Tages auf. Der Vergütungsexperte verwies auf die auf der Veranstaltung einmal mehr deutlich gewordene Diskrepanz zwischen den aktuellen regulatorischen Vorgaben für die Vergütung und den entsprechenden Forderungen der Praktiker in den HR- und Vergütungsabteilungen von Banken. Er dankte allen Beteiligten, allen voran den Referenten und Teilnehmern, herzlich für ihren Beitrag zum Gelingen der Fachkonferenz und warf einen Blick auf das Deutsche Experten Forum Banken 2016 voraus.

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