Die aktuelle Wirtschaftskrise zwingt viele Unternehmen, kurzfristig ihre Liquidität zu stärken – auch indem sie ihre Kosten reduzieren. Doch schon jetzt sollten Unternehmen auch mittel- und langfristige Kostensenkungsmaßnahmen prüfen und sich auf einen potenziellen Personalabbau als Ultima Ratio vorbereiten.
In der akuten Krise haben sich viele Unternehmen kurzfristig Liquidität gesichert, um nicht in Schieflage zu geraten. In Deutschland konnten sie schon zu Beginn der Krise zum Beispiel weitgehend flexibel Unternehmenskredite in Anspruch nehmen – aber auch das personalwirtschaftliche Instrument Kurzarbeit nutzen. Darüber hinaus gibt es ein ganzes Bündel an weiteren Maßnahmen, mit denen sich die direkten und indirekten Personalkosten signifikant reduzieren lassen.

Sie lassen sich grob in vier Bereiche einteilen: Arbeitszeit und Urlaub, Vergütung und Benefits, Personalbestand/Headcount und Strukturkosten sowie weitere größere Kostenblöcke mit Personalbezug. Dabei gilt es, die Dauer der Maßnahmen kurz-, mittel- und langfristig im Blick zu behalten. Grundsätzlich sollten speziell als Krisenreaktion gedachte Instrumente zeitlich befristet und auch so kommuniziert werden.

Lösungen bei Arbeitszeit und Vergütung
Im Krisenszenario sollten sich Unternehmen fragen, wie sich – idealerwei