Ungewollte Mitarbeiterfluktuation stellt für Organisationen ein Problem dar. Das gilt in Zeiten des Aufschwungs genauso wie in Krisenzeiten. Auch wenn in Teilen der Organisation Personal abgebaut wird, werden häufig in anderen Bereichen händeringend Mitarbeiter gesucht. Unternehmen sind darauf angewiesen, langfristig erfolgskritische Mitarbeiter in ausreichender Personalstärke an Bord zu haben, um die Unternehmensstrategie erfolgreich umsetzen zu können. Hohes individuelles Engagement und Mitarbeiterbindung sind dafür entscheidend.

Steigende Fluktuationsquoten insbesondere bei Leistungsträgern lassen bei Führungskräften die Alarmglocken schrillen. Eine häufig zu beobachtende Gegenreaktion ist die rasche Gewährung von Retention Boni oder vergleichbaren Maßnahmen. Doch die dadurch erzielte Wirkung ist meist nur von kurzer Dauer und keine langfristige Lösung.

Stattdessen sollten Unternehmen strukturiert vorgehen und zielgruppenorientiert intervenieren. Dabei ist das Retention-Problem richtig einzuordnen und mit seinen Ursachen zu verstehen. Nur auf einer solchen tragfähigen Basis lassen sich wirkungsvolle Maßnahmen entwickeln und umsetzen.

Ungewünschte Fluktuation und ihre Ursachen erkennen und beseitigen

Egal, ob in Ihrem Unternehmen ein Retention-Problem vorliegt oder Sie das Engagement Ihrer Mitarbeiter proaktiv steigern wollen: Setzen Sie auf das EVER-Prinzip mit seinen Phasen Einordnung, Verständnis, Entwicklung, Realisierung und die darauf basierende hkp/// group Retention Management Toolbox!

Die durch Corona am härtesten getroffenen Branchen sind darin gefordert, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und Wachstumspotenziale zu erschließen. Dafür braucht es erfolgskritische Talente, die auch in Krisenzeiten im Unternehmen zu halten sind.

David Voggeser, Senior Manager hkp/// group

 

Ungewollte Fluktuation und ihre Ursachen
Die Ursachen und Anzeichen einer ungewollt hohen Fluktuation können vielzählig wie vielfältig sein.

  • Es existieren keine flexiblen Arbeitszeitmodelle, die es arbeitenden Eltern erschweren bis unmöglich machen, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren
  • Karriere- und Entwicklungspfade sind nicht oder nur für bestimmte Gruppen von Mitarbeitenden zugänglich
  • Kontrolle wird immer noch vor Empowerment gesetzt, was vor allem junge und ehrgeizige Mitarbeitende in ihren Möglichkeiten limitiert
  • Immer wieder verlassen Mitarbeiter aus den Teams bestimmter Führungskräfte das Unternehmen
  • Auffällig viele neue Mitarbeiter kündigen in der Probezeit
  • Wichtige Projekte verzögern sich immer wieder wegen Personalknappheit

Die Folge dieser Situationen ist jedoch immer gleich: Egal auf welcher Hierarchiestufe – die mobilen und leistungsstarken jungen Mitarbeiter verlassen als erstes das Unternehmen, gefolgt von jenen zuverlässigen und grundsätzlich loyal eingestellten Mitarbeitern, die als Maschinenraum so wichtig für den Fortbestand eines Unternehmens sind, sich aber im Sog der Fluktuation auch neu orientieren.

Die hkp/// group Retention Management Toolbox

Um den unterschiedlichen Ursachen einer ungewollt hohen Fluktuation Rechnung zu tragen, haben die hkp/// group Experten ein standardisiertes Verfahren und darauf abgestimmte Tools entwickelt, die auf dem sogenannten EVER Prinzip basieren.

Retention Treiber

 

Ein spezifisches Framework bildet den konzeptionellen Rahmen und die Grundlage für die hkp/// group Retention Management Toolbox


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* Foto: ronstik on stock.adobe.com

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