Frankfurt, 17. März 2020. In der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Start-ups im Segment Personalmanagement erzeugen unterschiedliche Erwartungen mitunter Missverständnisse, die im schlechtesten Fall Projekterfolge gefährden. So lautet ein Ergebnis der gemeinsamen Studie HR Start-ups auf dem Prüfstand der Wiesbaden Business School/Hochschule RheinMain, hkp/// group und Personalmagazin. Als ausschlaggebend für eine gelungene Kooperation zwischen jungen und etablierten Unternehmen benennt die Studie vor allem weiche Faktoren. So müsse neben klaren Verantwortlichkeiten auf beiden Seiten vor allem die Kommunikation zwischen den Partnern optimiert sowie Beziehungen gestärkt und Vertrauen gebildet werden.

Abgesehen von konkreten Stolpersteinen und Erfolgsfaktoren für die Zusammenarbeit zwischen Start-ups und Corporates bietet die Studie einen der bislang umfassendsten Marktüberblicke über Tätigkeitsfelder und Services der Gründerinnen und Gründer im Personalwesen. Hierzu wurden über 250 Start-ups sowie ihre Produkte und Dienstleistungen gesichtet und kategorisiert. Das Ergebnis belegt ein überraschend breites und vielfältiges Angebot: Demnach stellen mit 36 Prozent Recruiting-Angebote wenig überraschend den Großteil dar. Insgesamt wurden jedoch 15 unterschiedliche Cluster erkannt, darunter Lösungen in den Segmenten Feedback, Recognition & Performance Management (6 Prozent), Compensation & Benefits (5 Prozent) und People & Workplace Analytics (5 Prozent). Gestalten manche Anbieter bestehende Personalprozesse durch Digitalisierung schlichtweg einfacher, denken andere Lösungen die Personalarbeit neu.

Detaillierte Ergebnisse finden Sie in der aktuellen Print-Ausgabe des Personalmagazins, auf haufe.de sowie auf hkp.com.

Hintergrundinformationen zur Studie

Die Studie HR Start-ups auf dem Prüfstand ist ein gemeinsames Projekt der Wiesbaden Business School/Hochschule RheinMain, der Unternehmensberatung hkp/// group und dem Personalmagazin. Sie stützt sich in wesentlichen Teilen auf ein studentisches Forschungsprojekt. In dessen Rahmen wurden zwei empirische Erhebungen durchgeführt: Zunächst wurden jeweils zehn Vertreter der Corporate- und HR Start-up-Seite interviewt, um Erfolgsfaktoren zu identifizieren, die spezifisch für die Kooperation zwischen Corporates und HR Start-ups sind. Anschließend wurde ein Online-Fragebogen an einen breiten Adressatenkreis verschickt. Auf Basis der Antworten von insgesamt 123 HR Start-ups und 49 Corporates analysierte das Studien-Team den Status-quo der HR Start-up-Szene wie auch die jeweiligen Erwartungen und Erfahrungen im Zusammenhang mit der Kooperation zwischen Corporates und Start-ups. Zudem überprüfte das Team die Zuordnung von 260 HR Start-ups zu HR-Teilfunktionen und ordnete auch jene Start-ups, die nicht an der Umfrage teilgenommen hatten, zu.

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