Gute Corporate Governance benötigt einen intensiveren Dialog zwischen Investoren, Aufsichtsrat und Unternehmen, transparente und zeitstabile Anforderungen institutioneller Anleger an Vorstandsvergütung sowie einen Stewardship Code für verantwortungsvolles Investieren. Ein bedeutsamer Grund hierfür: Die Machtverlagerung vom Aufsichtsrat hin zu den Aktionären auf der Hauptversammlung, wofür die Abstimmung über das strategisch wichtige Thema Vorstandsvergütung – das „Say on Pay“ – beispielhaft ist. Trotz der Verschiebungen im Machtgefüge wächst aber auch die Bedeutung sowie das Arbeitspensum des Aufsichtsrats als eine im Idealfall divers und unabhängig besetzte Kontroll- und Beratungsinstanz in Unternehmen.

So lautet das Fazit der hkp/// group Fachkonferenz „Taktgeber Corporate Governance“, die am 25.Oktober 2019 in Kooperation mit der Börsen-Zeitung stattfand und neben Aufsichtsräten und Vorständen mehr als 60 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Legal, Board Office, Vergütung, Mitbestimmung und Corporate Governance zum Austausch in die Villa Kennedy in Frankfurt am Main führte. Im Zentrum der Konferenz standen praxisrelevante Herausforderungen in Folge der Umsetzung der zweiten Europäischen Aktionärsrechterichtlinie in deutsches Recht (ARUG 2) und des neuen Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK). Auch darüber hinaus lieferten die hochkarätigen Referenten und Diskussionsteilnehmer wertvolle Perspektiven und Erkenntnisse.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Beiträge, u.a. von DSW - Deutsche Schutzvereinigung Wertpapierbesitz, DWS Group, FidAR - Frauen in die Aufsichtsräte, Fresenius, Hermes EOS, IG Metall, IHS Markit, Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex und Universität Göttingen.

 

Einen Einblick in die auf der Konferenz debattierten Themen und Positionen geben die folgenden Artikel aus der Börsen-Zeitung vom 29. Oktober 2019:

Twitter Moments Story