Mitarbeiter direkt oder indirekt am Unternehmen zu beteiligen und sie damit zu Mit-Unternehmern zu machen, hat sich vielfach bewährt. Mitarbeiterbeteiligung dient primär dazu, deren Interessen mit denen von Eigentümern des Unternehmens in Einklang zu bringen. Letztere haben die langfristige Performance des Unternehmens, die Rendite auf das eingesetzte Kapital und die Risikosensitivität im Blick. Mitarbeiter hingegen streben danach, ihre Einkommensquelle nachhaltig zu sichern.

Die positive Wirkung von Mitarbeiterbeteiligung auf die Mitarbeitermotivation und die Unternehmensperformance wurde vielfach durch wissenschaftliche Studien belegt. Der nachfolgende SPOT ON illustriert die Marktpraxis zu Mitarbeiterbeteiligung und beleuchtet Herausforderungen bei deren Gestaltung und Einführung.

Die Idee der Mitarbeiterbeteiligung ist nicht neu und spätestens seit entsprechenden Initiativen von Ludwig Erhardt in aller Munde. Letztlich können alle Unternehmen – gleich welcher Rechtsform, Branche oder Größe – auf eine Mitarbeiterbeteiligung als Vergütungsinstrument zurückgreifen und die positiven Effekte nutzen.

Umso erstaunlicher ist es vor diesem Hintergrund, dass bislang nur rund zwei von rund 43 Millionen Arbeitnehmern in Deutschland über eine Mitarbeiterbeteiligung verfügen. Über die Hälfte ist dabei in nicht-börsennotierte